Traumreisen von und mit Monique Sonnenschein
Diese Traumreise ist Mali und Sonja gewidmet. Mali ist sechs Jahre alt und Sonja ist 59. Sie haben sich beide eine Traumreise über den zauberhaften Weltraum und die Sternschnuppen gewünscht. Mach es dir jetzt ganz gemütlich leg dich hin oder kuschle dich in deine Lieblingsdecke warm und weich. Vielleicht hast du auch ein Kuscheltier, welches du in deinen Armen halten möchtest. Wenn du soweit bist, dann kannst du langsam deine Augen schließen. Du atmest tief ein und wieder aus und noch einmal einatmen und wieder aus. Es ertönt ein leises Glöckchen. Ich stehe direkt vor dir und neben mir da steht der kleine Hase, Herr Möhrchen. Bist du bereit für ein neues Abenteuer? Ich hebe meinen Zauberstab und Zusammen sprechen wir den Zauberspruch. Rimba Ramba Zimba Zamba und schon im gleichen Moment beginnt vor uns eine silberne Rakete zu glänzen. Sie sieht aus, als wäre sie aus Sternen-Staub gebaut, und ihre Spitze funkelt wie ein Kristall. Leise öffnet sich die Tür und wir steigen hinein. Die Sitze fühlen sich weich und warm an, als würden sie uns beschützen. Bereit? ruft Herr Möhrchen mit einem verschmitzten Lächeln. 3…2…1… Start. Die Rakete hebt langsam ab und wackelt dabei ein bisschen. Sie steigt höher, höher und höher in den Himmel hinauf. Durch das Fenster sehen wir, wie die Erde kleiner wird, bis sie wie eine leuchtende Kugel unter uns schwebt. Und dann sind wir da, im Weltraum! Ringsum funkeln Millionen von Sternen und sie leuchten wie kleine Lichter, die uns den Weg zeigen. Wir fliegen an verschiedenen Planeten vorbei. Ein Planet ist rot, er glüht warm, als wäre er ein riesiges Feuerherz. Es gibt auch einen blauen Planeten, bedeckt von glitzerndem Wasser, das wie flüssiges Glas glänzt. Einen grünen Planeten gibt es, auf dem Wachsen Wälder, die selbst im Weltraum leise rauschen. Und es gibt sogar einen goldenen Planeten, der wie eine Schatztruhe funkelt. Jeder Planet ist anders und doch wunderschön. Plötzlich ruft Herr Möhrchen: schaut mal da vor uns zieht ein Sternenregen über den Himmel. Sternschnuppen so hell wie Silberfunken rasen an uns vorbei. Ich lächle und sage leise: weißt du, was das bedeutet? Jede Sternschnuppe trägt einen Wunsch. Heute wünschen wir nicht nur für uns selbst, sondern für alle Menschen auf der Welt, besonders für die, denen es gerade nicht so gut geht. Wir sind ganz ruhig und atmen tief durch. Du wünschst dir für die Welt Frieden. Ich wünsche mir Geborgenheit und Liebe für die Welt. Und Herr Möhrchen, der wünscht sich Freude in allen Herzen auf der ganzen Welt. Und ein Wunsch für die Kinder, die traurig sind, weil ihre Eltern oft streiten, damit sie Geborgenheit spüren und die Herzen wieder friedlich werden, sage ich.Die Sternschnuppen tragen diese Wünsche hinaus ins Universum und irgendwo auf der Erde erreichen sie die Menschen, die sie am dringendsten brauchen. Als die Rakete weiterfliegt, sehen wir eine vertraute Kugel, die freundlich lächelt. Es ist Molli, der Mond. Er strahlt weich und sanft, wie ein guter Freund. Schön, dass ihr da seid, sagt Molli, mit einer Stimme, die klingt wie ein Schlaflied. Es ist großherzig, dass ihr auch an andere denkt und ihnen gute Wünsche schickt, denn die meisten denken leider viel zu oft nur an sich selbst, sagt Molli der Mond. Herr Möhrchen seufzt: stell dir vor, wie viele Lächeln jetzt entstehen und wie viele Herzen wir glücklich gemacht haben. Nur wegen unserer Wünsche Nacht einer Weile dreht unsere Rakete um. Langsam gleiten wir zurück. Vorbei an funkelnden Sternen-vorbei an den Planeten, die wir schon besucht haben. Die Erde wird größer und größer, bis sie wieder wie ein Zuhause aussieht, das uns erwartet. Sanft landet die Rakete. Ich lege meine Hand auf dein Herz und sage: die Sterne mögen weit entfernt sein, doch ihre Magie, ihr Zauber, ist immer bei dir. Und jedes Mal, wenn du jemandem etwas Gutes wünschst, leuchtet ein Stern heller. Ganz ruhig atmest du ein-und wieder aus. Dein Körper sinkt tiefer in die Entspannung, geborgen und leicht. Und während du langsam in einen friedlichen Schlaf gleitest, begleite dich Molli der Mond, mit seinem sanften Lächeln und die Sternschnuppen, die unsere Wünsche in die Welt getragen haben.